... Besuch bei den Gourmets der Frühzeit

Nicht nur die alten Römer wussten kulinarische Genüsse zu schätzen. Auch ihre Zeitgenossen nördlich der Donau waren Feinschmecker – wenn auch auf bäuerlich-bodenständigem Niveau.

Der Ort
Im Freiluftmuseum in Elsarn erfährt man, wie es sich im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus lebte. Das dem Museum zugrunde liegende Konzept ist wissenschaftlich fundiert und wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Uni Wien und mit dem Archäobotanik-Team der Universität für Bodenkultur entwickelt.

Das Freilichtmuseum
Das „Germanische Gehöft“, eine für die germanische Besiedelungszeit typische Anlage, gibt Einblicke in die frühe bäuerliche Gartenkultur. Der Schaugarten zeigt, dass neben wohlbekannten Heilmitteln und Gewürzen auch schon Exoten aus dem Süden kultiviert wurden – u.a. „römische“ Gemüse, Gewürze und Färbepflanzen. Auch Obstbäume wurden bereits genutzt – von der wilden Mispel bis zur veredelten Kirsche. Ein Natur-Lehrpfad führt zu nützlichen Wildpflanzen. In Miniatur-Äckern blühen und gedeihen Kornblumen und Ackerrittersporn.

Besonderheiten
• Schaugarten
• Naturlehrpfad
• Schmiedewerkstatt und „Erdselch“
• Archäologischer Schauraum